19.02.2026
Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Mobilität in Düsseldorf ist erreicht.
Am Standort Höherweg der Stadtwerke Düsseldorf wurde der neue Zwei-Megawatt-Elektrolyseur der Firma FEST angeliefert. Die Anlage, untergebracht in zwei schweren Seecontainern, bildet künftig das Herzstück der lokalen Wasserstoffproduktion des Energieversorgers.
Ein Gemeinschaftsprojekt für die Mobilität der Zukunft
Die Stadtwerke Düsseldorf bauen mit dem Elektrolyseur ein System auf, das beispielhaft zeigt, wie nachhaltige Stadtversorgung funktionieren kann: eine lokale Erzeugung von klimafreundlichem Wasserstoff auf Basis des biogenen Stromanteils aus unserer Müllverbrennungsanlage kombiniert mit der direkten Versorgung der öffentlichen Wasserstofftankstelle am Standort und der Unterstützung klimaneutraler ÖPNV-Lösungen durch die Rheinbahn.
Mit der Anlieferung des Elektrolyseurs machen die Stadtwerke einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung einer integrierten, lokalen Wasserstoffinfrastruktur. Das Projekt zeigt, wie wir in Düsseldorf Mobilität, Energie und Klimaschutz intelligent zusammenführen.
Lokale Wasserstoffproduktion startet 2026
In den kommenden Monaten finden die Installation des Elektrolyseurs sowie weitere Arbeiten an der Anlage statt. Voraussichtlich gegen Mitte dieses Jahres kann mit der ersten Wasserstoffproduktion in Düsseldorf begonnen werden: sauber, lokal und nachhaltig.
Der hier erzeugte Wasserstoff wird direkt an die öffentliche Wasserstoff-Tankstelle am Höherweg geliefert. Diese von H2 MOBILITY betriebene Tankstelle wurde im vergangenen Jahr eröffnet und seitdem per Trailer mit Wasserstoff versorgt. Die Rheinbahn betankt dort bereits ihre ersten Brennstoffzellenbusse – weitere Fahrzeuge werden folgen.
Das Besondere am Düsseldorfer Projekt: Der eingesetzte Strom stammt aus dem biogenen Anteil der Müllverbrennung – ein regionaler Kreislauf, der CO₂ einspart und lokale Ressourcen intelligent nutzt.
Das Projekt wird im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie mit insgesamt rund 1,2 Mio. Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt. Die Gesamtkosten für die Realisierung des Projekts liegen bei drei Millionen Euro.
22.03.2026
Die Stadtwerke Düsseldorf sorgen seit 1871 für eine sichere und zuverlässige Versorgung der Region mit frischem, qualitativ hochwertigem Trinkwasser.
Zum Welttag des Wassers unterstreichen wir unseren Auftrag erneut.
Was einst als kommunaler Auftrag begann, ist heute ein hochmodernes, engmaschig überwachtes Versorgungssystem, das täglich rund 800.000 Menschen in Düsseldorf, Erkrath und Mettmann erreicht.
Daher geben wir auch 2025 mit der Trinkwasseranalyse erneut einen aktuellen Einblick in die Qualität unseres Trinkwassers.
Trinkwasseranalyse für 2025 ist online
Die aktualisierte Analyse zeigt, dass das Düsseldorfer Trinkwasser weiterhin den höchsten Qualitätsanforderungen entspricht. Die Stadtwerke überwachen ihr Wasser kontinuierlich und überprüfen jährlich mehr als 200 Parameter aus rund 2.000 Proben, woraus fast 21.000 Messwerte entstehen – deutlich mehr, als gesetzlich vorgeschrieben ist. Alle Grenzwerte werden sicher eingehalten oder sogar deutlich unterschritten.
Die Analyse gibt detaillierte Einblicke in Herkunft des Wassers, Aufbereitungsschritte, Mineralstoffgehalte, mikrobiologische und chemische Untersuchungen sowie erweiterte Analysenumfänge. Sie ermöglicht Orientierung und Transparenz, Vergleichbarkeit, Alltagsrelevanz, Verständnis für Wasserqualität und stärkt das Vertrauen in die Versorgungssicherheit.
Die vollständige Trinkwasseranalyse ist hier abrufbar: Trinkwasseranalyse
Kostenlose Führungen durch das Wasserwerk „Am Staad“
Wer mehr über die Herkunft und Aufbereitung des Düsseldorfer Trinkwassers erfahren möchte, kann dies auch direkt vor Ort tun: Die Stadtwerke Düsseldorf bieten regelmäßig kostenlose Führungen durch das Wasserwerk „Am Staad“ an. Interessierte erfahren dort, wie modernste Technik und umfassende Kontrolle zusammenwirken, um Trinkwasser in höchster Qualität bereitzustellen.
Die aktuellen Termine und Anmeldemöglichkeiten sind auf der Website der Stadtwerke Düsseldorf zu finden: Werksbesichtigungen
Engagement zum Welttag des Wassers: Spende für „Wasser für Afrika“
Wie jedes Jahr spenden die Stadtwerke Düsseldorf am Welttag des Wassers einen Cent pro verbrauchtem Kubikmeter Wasser an das Hilfsprojekt „Wasser für Afrika“.
01.04.2026
Die Stadtwerke Düsseldorf senken zum 1. April 2026 die Preise an ihren öffentlich zugänglichen Ladepunkten. Sowohl beim Normalladen (AC) als auch beim Schnellladen (DC) profitieren die Nutzer:innen von den neuen Preisen.
Ab jetzt kosten bei Nutzung der Ladekarte der Stadtwerke Düsseldorf das Normalladen (AC) 44 Cent pro Kilowattstunde (vorher: 47 ct/kWh) und Schnellladen (DC) 56 ct/kWh (vorher 59 ct/kWh). Das entspricht einer Senkung um 6,4 beziehungsweise 5,1 Prozent.
Darüber hinaus können die Stadtwerke Düsseldorf zusätzlich neue Sondertarife anbieten. An den drei Schnellladeparks (Schnellladestandorte mit jeweils mindestens vier Schnellladesäulen) an der Fährstraße 28, der Mercedesstraße 22 und der Pariser Straße 37 gilt künftig ein vergünstigter Abend- und Nachttarif von 46 ct/kWh für die Zeit von 21 bis 8 Uhr.
Am City-Schnellladepark Fährstraße, der zusätzlich mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet ist, wird darüber hinaus an den Schnellladesäulen ein attraktiver Mittagstarif von 52 ct/kWh in der Zeit von 11 bis 15 Uhr eingeführt.
Die Stadtwerke Düsseldorf setzen weiterhin auf ihre bewährte, transparente und planungssichere Preisstruktur. Für ihre Kund:innen, die an den Ladepunkten mit der Ladekarte zahlen, fällt lediglich ein monatlicher Grundpreis von drei Euro an, der nicht berechnet wird, sobald ein Ladekartenumsatz in mindestens gleicher Höhe erreicht wird. Alle Details zu den Ladepreisen sind hier zu finden www.swd-ag.de/tankkarte
Mit den neuen Ladepreisen verbinden die Stadtwerke Düsseldorf nach wie vor Wirtschaftlichkeit mit hoher Servicequalität. Die Ladepunkte der Stadtwerke Düsseldorf in der Landeshauptstadt und der Region überzeugen seit Jahren durch eine überdurchschnittliche Funktionsquote im bundesweiten Vergleich – ein zentraler Faktor für eine verlässliche Ladeinfrastruktur.
Mit der Preissenkung und unserem hohen Qualitätsanspruch leisten wir einen wichtigen Beitrag für eine zukunftsorientierte Mobilität in allen Stadtteilen Düsseldorfs und unseren Ladepunkten in der Region. Die Senkung der Ladepreise ist ein weiterer Schritt, um den Umstieg von herkömmlichen Verbrennerfahrzeugen auf Elektromobile für Bürgerinnen und Bürger attraktiv zu gestalten.
13.04.2026
Eine neue Zeit beginnt: Die Stadtwerke Düsseldorf und Henkel versorgen ab sofort den Düsseldorfer Süden mit Industrieabwärme.
Ein bedeutender Tag für die Landeshauptstadt: Auf dem Werksgelände von Henkel nimmt heute die neue Energiezentrale der Stadtwerke Düsseldorf ihren Betrieb auf. Erstmals wird hier industrielle Abwärme in Fernwärme für die Menschen umgewandelt. Damit gelingt ein wichtiger Schritt zur weiteren Dekarbonisierung der Fernwärme in Düsseldorf. Die innovative Energiezentrale gehört deutschlandweit zu den Vorreiter-Projekten ihrer Art.
Henkel-CEO Carsten Knobel, Henkel-Standortleiter Dr. Daniel Kleine und Julien Mounier, CEO der Stadtwerke Düsseldorf, begrüßten zur Inbetriebnahme der neuen Energiezentrale Mona Neubaur, stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf und Melina Schwanke, Bezirksbürgermeisterin von Düsseldorf-Benrath.
Innovative Wärmeversorgung
Auf dem Henkel-Werksgelände in Düsseldorf-Holthausen ist eine rund 700 Quadratmeter große Energiezentrale entstanden. Dazu gehört ein 51 Meter hoher Kamin aus Stahl und dem dazugehörigen Wärmetauscher. Hier wird die bislang ungenutzte industrielle Abwärme aufbereitet und mit der Wärme, welche aus der Kraft-Wärme-Kopplung entsteht, in das Fernwärme-Netz der Stadtwerke Düsseldorf eingespeist. Hierfür wurde eigens eine neue, rund 3,6 Kilometer lange Leitung gebaut.
Für die Stadtwerke Düsseldorf ist die Wiederverwendung der Kamin-Abwärme ein wichtiger Schritt zur weiteren Dekarbonisierung der Fernwärme. Denn so können die Stadtwerke ihren Erdgasverbrauch erheblich reduzieren und die CO2-Emissionen jährlich um rund 6.500 Tonnen senken. Ein echtes Plus für Düsseldorf und die Klimaziele der Landeshauptstadt.
01.06.2026
Zum 1. Juni senken die Stadtwerke Düsseldorf erneut die Strompreise. Das führt zu einer Entlastung bei den Kund:innen.
Die Absenkung des Arbeitspreises für Strom in der Grundversorgung sowie den gängigsten Vertragsarten im Düsseldorfer Versorgungsgebiet beträgt 3,67 Cent pro Kilowattstunde brutto. Der Grundpreis bleibt dabei unverändert.
Diese Preisanpassung führt bei einem Zwei-Personen-Haushalt mit einem Verbrauch von 2.500 Kilowattstunden im Jahr zu einer jährlichen Ersparnis von ungefähr 90 Euro, bei einer Familie mit einem Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden zu einer jährlichen Ersparnis von 147 Euro. Von dieser Senkung profitieren rund 95 Prozent der Düsseldorfer Kund:innen.
Diese Senkung kann insbesondere aufgrund gesunkener Beschaffungskosten und Netznutzungsgebühren erreicht werden. Den Endverbraucher:innen kommt hier erneut die vorausschauende Einkaufsstrategie der Stadtwerke Düsseldorf zugute, innerhalb derer die gesunkenen Großmarktpreise nun Wirkung zeigen.
Einige über die Grundversorgung und die gängigsten Verträge hinausgehende Produkte der Stadtwerke Düsseldorf werden preislich abweichend angepasst, weil es – je nach Tarif – auch unterschiedliche Kosten gibt. Beispiele für diese unterschiedlichen Kosten sind verschiedene Umlagen und Abgaben für Nachtspeicherheizungen oder Wärmepumpen sowie auslaufende Preisgarantien.
Für einen durchschnittlichen Verbrauch bei einer Nachtspeicherheizung von ca. 2.500 Kilowattstunden im sogenannten Hochtarif und 4.500 Kilowattstunden im Niedertarif ergibt sich eine jährliche Erhöhung um 124 Euro.
Für eine Wärmepumpenheizung in einem Einfamilienhaus mit einem angenommenen Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden eine jährliche Senkung von 162 Euro.
01.07.2026
Dr. Charlotte Beissel wird Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektorin bei der EnBW.
Der Aufsichtsrat der EnBW Energie Baden-Württemberg AG hat Dr. Charlotte Beissel mit Wirkung zum 1. Juli 2026 in den Vorstand berufen. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit wird sie dort zum 1. September 2026 das Ressort von Colette Rückert-Hennen übernehmen und zugleich zur Arbeitsdirektorin bestellt. Dr. Charlotte Beissel wird künftig die Bereiche Personal, Recht & Compliance sowie Corporate Real Estate verantworten.
Mit Blick auf ihren bevorstehenden Ruhestand scheidet Colette Rückert-Hennen zum 31. August 2026 vorzeitig aus dem Vorstand aus und ermöglicht so den einvernehmlichen Vorstandswechsel. Bei EnBW steht sie dem Aufsichtsrat bis auf Weiteres für Sonderprojekte und Aufsichtsratsmandate zur Verfügung. Den Stadtwerken Düsseldorf bleibt Colette Rückert-Hennen als Vorsitzende des Aufsichtsrates verbunden: Gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und der Arbeitnehmervertretung wird sie zeitnah die Nachfolge im Vorstand des Unternehmens regeln.
Dr. Charlotte Beissel ist seit 2017 bei der Stadtwerken Düsseldorf AG tätig, zunächst als Prokuristin und Leiterin des Personalbereichs, seit Oktober 2021 als Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektorin. In dieser Funktion verantwortet sie neben Personal, Digitalisierung und IT auch Vertrieb, Kundenmanagement und Energiedienstleistungen. Zu ihren Schwerpunkten zählen die strategische Personalarbeit und digitale Transformation.
Zuvor hatte die promovierte Juristin leitende Funktionen bei der Landeshauptstadt Düsseldorf inne, unter anderem als Leiterin des Hauptamts für Personal, Organisation und IT.
Wir halten nichts davon, sich auf Erfolgen auszuruhen. 2026 stellen wir uns neuen Herausforderungen.
Denn wir machen Zukunft – jedes Jahr.
Am Standort Höherweg der Stadtwerke Düsseldorf wurde der neue Zwei-Megawatt-Elektrolyseur der Firma FEST angeliefert.
Die Stadtwerke Düsseldorf sorgen seit 1871 für eine sichere und zuverlässige Versorgung der Region mit frischem, qualitativ hochwertigem Trinkwasser.
Die Stadtwerke Düsseldorf senken zum 1. April 2026 die Preise an ihren öffentlich zugänglichen Ladepunkten.
Eine neue Zeit beginnt: Die Stadtwerke Düsseldorf und Henkel versorgen ab sofort den Düsseldorfer Süden mit Industrieabwärme.
Das führt zu einer Entlastung bei den Kund:innen.
Dr. Charlotte Beissel wird Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektorin bei der EnBW.